Cholesterin

Trennkost & Gesundheit

Cholesterin, der Killer Nummer eins ?

Schon im Jahre 1769 beschrieben Ärzte das Cholesterin. Zuerst nannten Sie es Fettwachs, später erhielt es, aus dem Griechischen entlehnt, seinen heutigen Namen „Cholesterin"

(Chol = Galle, Stearin = Wachs).

Cholesterin wird in der Hauptsache vom Körper selbst produziert

(1 bis 1,5 Gramm pro Tag). Hauptbildungsstätte ist die Leber. Über die Nahrung nehmen wir je nach Art und Zusammensetzung des täglichen Essens unterschiedliche Mengen (bis zu 800 Milligramm/Tag) auf.

Durch erbliche Anlagen, Eigenproduktion und falsche Ernährung, kann der Cholesterinspiegel im Blut erhöht sein.
So ist für viele Cholesterin zum Schreckgespenst unserer Tage geworden. Viel Betroffene verzichten freiwillig auf den Genuss von Eiern, Butter, Sahne und vollfetten Käse in der Hoffnung von Herzinfarkt und Schlaganfall verschont zu bleiben. Doch trotz diverser Diätempfehlungen, trotz Beachtens und Einhaltens der Verbote, bekommen viele ihre Blutwerte nicht in den Griff.

Wo beginnt das Cholesterinrisiko?

Um die Gefahren erkennen zu können, muss man wissen, dass nicht alleine die tägliche Fettzufuhr, sondern die gesamte Ernährung für die Höhe des Cholesterinspiegels verantwortlich ist.
Leicht entsteht der Glaube, nur die Nahrungsfette, besonders die tierischer Herkunft, hinterließen das schädigende Cholesterin im Körper. Tatsache aber ist, dass auch andere Nährstoffe schädliche Ablagerungen zurück lassen. So sind auch die Eiweiße und die Kohlenhydrate, die nach der Verbrennung saure Abfallstoffe im Körper hinterlassen, am Entstehen von Cholesterin beteiligt.

(siehe Säure-Basen Gleichgewicht)

Für eine bahnbrechende Entdeckung den Nobelpreis.

1985 erhielten die amerikanischen Forscher Goldstein und Braun für eine bahnbrechende Entdeckung den Nobelpreis für Medizin. Sie fanden heraus, dass zwei Arten von Cholesterin im Blut existieren, einmal das „gute", schützende HDL-, zum anderen das „schlechte", schädigende LDL – Cholesterin. Ein hoher Anteil an LDL- Cholesterin begünstigt die oben beschriebenen Ablagerungen in den Gefäßen.

Das nützliche HDL ist dagegen in der Lage, bereits bestehende Ablagerungen wieder aufzulösen.

Bei der Verleihung des Nobelpreises wurde ausdrücklich betont, dass es weder durchführbar noch wünschenswert sei, Cholesterin in jedem Fall zu meiden. Denn Tatsache ist, dass der Mensch nicht ohne Cholesterin leben kann. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Zellwände, es dient als Grundstoff zur Produktion von Gallensäure, die wir für eine geregelte Fettverdauung brauchen, und es ist Ausgangssubstanz für die Bildung vieler Hormone, einschließlich der Sexualhormone, und für die Vorstufe des Vitamins C.

Darum:

Essen soll Freude machen. Verbissene Asketen können ihrer Gesundheit durch den dauerhaften, erzwungenen Fett – Verzicht mehr schaden, als es diejenigen tun, die sich mal genussvoll Eier, Butter oder Sahne gönnen.

In meinen früheren Trennkost – Seminaren hatte ich die Gelegenheit, Menschen mit verschiedenen Beschwerden zu beobachten. Unter anderem auch jene, die trotz strenger, nach herkömmlichen Richtlinien konzipierter Diät seit Jahren an erhöhten Cholesterin- und Triglyceridwerten litten. Interessanterweise konnte ich feststellen, dass trotz strenger Diät die erhöhten Cholesterinwerte kaum zu senken waren, bei manchen sogar enorm anstiegen. Erst als die Betroffenen ihre Ernährung auf Trennkost umstellten, sanken die Fettkonzentrationen im Blut (auch die der Triglyceride) innerhalb von 4 – 6 Wochen auf normale Werte.


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