Gicht

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Gicht – früher die Krankheit der Reichen

Gicht, eine schmerzhafte Stoffwechselerkrankung, wird durch einen erhöhten Harnsäurespiegel hervorgerufen. Harnsäuren werden sowohl mit der Nahrung aufgenommen als auch im Körper produziert. Ausgeschieden wird die Harnsäure zum größten Teil über die Niere.

Bei Gicht ist der Gehalt der belastenden Harnsäure im Blut erhöht, weil diese nicht in ausreichendem Maße über die Nieren ausgeschieden werden kann. Die Kristalle dieser Säure lagern sich an verschiedenen Stellen des Körpers ab und können zu Gichtanfällen führen.

Was kann einen Gichtanfall auslösen?

Ein über Jahre leicht erhöhter Harnsäurespiegel bereitet lange Zeit keine Beschwerden, doch kann akutes Fasten, umgekehrt aber auch üppige Mahlzeiten, übermäßiger Alkoholkonsum (insbesondere Bier) oder harntreibende Medikamente einen schmerzhaften Gichtanfall auslösen.

Männer sind weit oft häufiger betroffen als Frauen. Erste Zeichen eines Gichtanfalls können Rötung und Schwellung des Großzehengrundgelenks sein. Es folgen heftige Schmerzen. Ein akuter Gichtanfall kann auch von Fieber begleitet sein. Medikamente sollten jetzt möglichst schnell die Schmerzen reduzieren.

Eine Gichterkrankung sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen, da neben Gelenkschmerzen auch Gelenkerkrankungen (z.B. Arthrose) aber auch Nierenerkrankungen (z.B. Nierensteine) entstehen können. Frühzeitige Erkennung und konsequente Behandlung sind in jedem Fall sinnvoll und notwendig.


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