Was ist Trennkost ?

Was ist Trennkost?

Die Trennkost ist keine Diät im üblichen Sinne, sondern eine Ernährungsumstellung. Das Grundprinzip ist einfach und logisch, und beruht insbesondere auf der getrennten Aufnahme von Eiweiß und Kohlenhydrat.

 

Der Grund dafür ist:

Alle Nahrungsmittel die wir essen werden unterschiedlich verdaut. Ein Stück Fleisch zum Beispiel benötigt zur Verdauung einen anderen Verdauungssaft als Kartoffeln. Fleisch, Fisch, Käse, Eier und Obst mit Fruchtsäure (diese Lebensmittel gehören zu der Eiweißgruppe), brauchen zur Verdauung saure Verdauungssäfte (Pepsin und Salzsäure).

Hingegen benötigen Kartoffel, Reis, Nudeln, Brot und Obst ohne Fruchtsäure (diese gehören zu der Kohlenhydratgruppe), zur Verdauung basische Verdauungssäfte (Amylase und Ptyalin).

 

Zusätzlich entstand eine weitere Gruppe: „Die neutralen Lebensmittel“. Diese Neutralen kann man mit eiweiß- als auch mit kohlenhydratreicher Nahrung zusammen kombinieren, da sie weder die Eiweiß- noch die Kohlenhydratverdauung stören (siehe unten).

 

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Wenn man nun, wie es üblich ist, innerhalb einer Mahlzeit Eiweiß und Kohlenhydrate zusammen isst, kann es nicht nur zu erheblichen Verdauungsstörungen kommen, sondern auch zu einer Gewebsübersäuerung mit vielen Krankheitsbildern.

Erste Anzeichen einer Übersäuerung können sich in einer bleiernen Müdigkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Verspannungen der Muskulatur, Konzentrationsschwierig- keiten oder auch Depressionen zeigen.

Auch Gicht, Arthrose, Gelenkverschleiß, Gallen- und Nierensteine, rheumatische Erkrankungen, Bandscheibenbeschwerden, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs zählen zu den „sauren“ Krankheiten.

 

Das Kombinationsprinzip

Das Kombinieren der einzelnen Nahrungsmittel innerhalb einer Mahlzeit ist gar nicht so schwierig, wenn man das System erst einmal verstanden hat. Der Trennungsplan gibt einen genauen Überblick darüber, welche Lebensmittel in die Eiweißgruppe und welche in die Kohlenhydratgruppe gehören.

 

Wie schon erwähnt findet man dort auch die neutralen Lebensmittel, die weder die Eiweiß- noch die Kohlenhydratverdauung ungünstig beeinflussen.

 

Die „Neutralen“ Lebensmittel sind nochmals in zwei Gruppen unterteilt:

nach Säure bildender      und      Basen bildender Kost.

 

Teil 1                                      Teil 2

 

 

 

 

 

                                                          

 

Als Faustregel gilt:

Mit den Neutralen Teil 1 bitte sparsam umgehen,   mit den    Neutralen Teil 2 großzügig. 

Vielleicht finden Sie es verwirrend, eiweißreiche Nahrungsmittel, wie gesäuerte Milchprodukte zusammen mit Kohlenhydraten mischen zu können. Dies ist möglich, da gesäuerte Speisen leichter verdaulich sind: Bei Joghurt, Buttermilch, Quark usw. verändert sich durch den Säuerungsprozess das Eiweiß, es flockt aus – der Vorgang ähnelt einer Vorverdauung.

Auch bei Käsesorten aus roher Milch wird die Milch durch die Milchsäurebakterien gesäuert, sie flockt aus und hat somit ihre erste Verstoffwechslung bereits hinter sich. Dadurch wird der Käse leichter verdaulich. Erhitzte und pasteurisierte Käsesorten sind etwas schwerer verdaulich und zählen daher zu den Eiweißen.

Rohes Fleisch und roher Fisch sind ebenfalls eiweißreiche Lebensmittel. Sie zählen dennoch zu den Neutralen, da ihre Zellstruktur noch unverändert ist. Durch Erhitzen verändern sich die Zellmembranen, verhärten und verdichten sich und werden dadurch schwerer verdaulich.

 

 

 

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